Blockbohlenhaus Montage

Allgemeine Montageanleitung für Joda® Blockbohlenhäuser

Joda® Blockbohlenhäuser sind Qualitätsprodukte, und zeichnen sich durch die Verwendung ausgesuchter nordischer Fichte, Fertigung auf modernsten Anlagen und die Verwendung einer stabilen, winddichten Eckverbindung aus.

Nachfolgend geben wir Ihnen wichtige Hinweise, die Sie beim Aufbau eines Blockbohlenhauses unbedingt beachten sollten.

Sie erhalten den Bausatz als Paket verpackt. Kontrollieren Sie anhand der Stückliste die Vollständigkeit des Bausatzes. Sollten trotz sorgfältiger Verpackung und ständiger Qualitätskontrolle Teile fehlen oder beschädigt sein, so kennzeichnen Sie die entsprechenden Teile auf der Stückliste und setzen Sich mit Ihrem Joda® Fachhändler in Verbindung. Durch unseren Service werden Ihnen dann die entsprechenden Teile zugeschickt.

Diese Montageanleitung gibt Ihnen schrittweise die wichtigsten Ratschläge und Hinweise, die Sie für die Montage eines Joda® Blockbohlenhauses benötigen. Dargestellt ist die Montage eines Joda® Blockbohlenhauses vom Modell Cottage ohne Vordach. Andere Haustypen werden analog montiert. Die konkret auf Ihren Haustyp zugeschnittenen Montagezeichnungen entnehmen Sie den separat beigefügten Unterlagen.

Separat beigefügte Unterlagen:

An Montagewerkzeug wird benötigt:

· Handhammer

· Gummihammer

· Kneifzange

· Wasserwaage

· Bügelsäge oder Fuchsschwanz

· Handkreissäge

· Schraubendreher (Kreuzschlitz) oder Akku-Schrauber

· Bohrmaschine und entsprechende Holz- und Steinbohrer

· 2 Trittleitern

· Richtschnur

· Stemmeisen

Arbeitsschutzhandschuhe

An dieser Stelle weisen wir darauf hin, daß Sie die Wandbohlen und eingesetzten Bauelemente nur an den von uns vorgegebenen Stellen miteinander verbinden, um ein Arbeiten des Holzes zu gewährleisten, welches zwischen Sommer und Winter in der Gesamthöhe einige Zentimeter ausmachen kann. Sollten Sie das nicht beachten, können Setzungsfugen auftreten.

Das Gleiche gilt für Anbauten jeder Art, die über mehrere Bohlen verlaufen. Falls Sie solche vornehmen wollen, sehen Sie im Befestigungsbereich immer Langlöcher vor und schrauben sie nur so fest, daß ein Dehnungsausgleich möglich ist. Verwenden Sie keine Nägel und nur korrosionsgeschützte Schrauben!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Bau und viele erholsame Stunden in der Nutzung Ihres Joda® Gartenhauses.

1. Fundamenterstellung

Ausführung als Betonplatte oder Streifenfundament

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Hinweise für die Erstellung eines Betonfundamentes geben. Andere Fundamente, wie z.B. aus Betonfertigteilen, Betonsteinen, kesseldruckimprägnierten Schwellen oder ähnliches sind möglich. Entscheidend hierbei ist, dass die Fundamentaußenmaße stimmen, dass die Fußbodenbalken mindestens alle 60 cm eine Auflage haben, dass ein Spritzwasserschutz zum Haus gewährleistet ist und dass Waage bzw. Winkel stimmen.



Anhand des beigefügten Fundamentplanes wird das Fundament abgesteckt und ein Graben ca. 80 cm tief ausgehoben. Anschießend wird das Fundament eingeschalt. Beachten Sie hierbei, dass das Fundament mind. 15 cm aus dem Erdreich herausragt und genau in Waage und Winkel stimmt. Als Beton empfehlen wir mindestens Betonklasse B15, mit Stahlbewehrung.


Ein Betonstreifenfundament wird analog der Betonplatte gefertigt.

Je nach Hausgröße müssen so viele Streifen vorgesehen werden, dass der Mindestabstand von ca. 60 cm zwischen den Streifen eingehalten wird.

Bei Häusern mit einer Terrasse ist zu beachten, dass die Fußbodenunterkonstruktion der Terrasse in entgegengesetzter Richter zu der des Hauses verläuft.

2. Montagevorbereitung


Bevor Sie mit der eigentlichen Montage beginnen, sortieren Sie die Blockbohlen der einzelnen Wände um das Fundament. Das erleichtert Ihnen den Aufbau und erspart Ihnen Zeit.

3. Feuchtesperre


Um das Haus vor aufsteigender Feuchte zu schützen, empfehlen wir auf das Fundament, zumindest unter den Bodenriegeln, eine Feuchtesprerre aufzubringen. Als Feuchtesperre kann z.B. Grundmauerpappe oder eine geeignete Folie verwendet werden.

4. Fußbodenunterkonstruktion


Auf dem Fundament werden die imprägnierten Bodenriegel entsprechend dem beigefügten Fundamentplan ausgelegt. Richten Sie die Bodenbalken in Waage und im Winkel aus. Bei evtl. Fundamentunebenheiten sind verwitterungsresistente Keile unterzulegen.

5. Wandmontage

Nicht mit dem Hammer auf die Federn der Bohlen schlagen!
Schlagholz oder Gummihammer verwenden!

Auf den Bodenbalken wird der erste Bohlenkranz zusammengesteckt. Die halben Bohlen (Sockelbohlen) werden an den Giebelseiten angeordnet.
Im Anschluss ist genaue Winkligkeit herzustellen. Hierzu verwenden Sie am besten eine entsprechend lange Schnur, die Sie mit Ihrem Gehilfen diagonal von einer Wandecke zur anderen halten.
Stimmen die Längen beider Schnurlänge überein, so ist der erste Bohlenkranz im Winkel. Damit nichts mehr verwackeln kann, wird der Kranz an die Bodenbalken geheftet.

6. Tür


Wenn ungefähr die 6. Blockbohlenschicht erreicht ist, wird die Tür eingefädelt.

7. Fenster


Analog zur Tür, wird auch das fenster ab ca. halber Fensterhöhe eingesetzt. Achten Sie darauf, dass der Wetterschenkel des Fensters unten ist.
Die durchgehende Blockbohle über Tür und Fenster, zieht die bis jetzt noch labile Voderwand zusammen. Der verbleibende Spalt über der Tür und Fenster ist beabsichtigt. Er soll den Setzungsvorgang des Hauses gewährleisten und wird im späteren Bauverlauf durch entsprechende Deckleisten abgedeckt.
Die letzten Seitenwandbohlen sind angeschrägt. Sie sind so zu montieren, dass die Schräge nach außen fallend ist.

8. Giebelmontage


Die Bohlen der Giebeldreiecke sind teilweise untereinander geheftet, so dass je nach Größe des Giebels, zwei oder drei Einzelteile vorliegen.
Die Giebelteile sind so aufzusetzen, dass die Dachpfettenausschnitte fluchten. Evtl. sind die einzelnen Teile noch einmal zu drehen oder vorn mit hinten zu vertauschen.

Wenn die Giebel aufgesetzt sind, werden die einzelnen Bohlen mit ein paar Stichnägeln gegen Verrutschen gesichert.
Sollte der Übergang zwischen Giebel und letzter Seitenwandbohle nicht genau fluchten, so ist dieser leicht überzuhobel.

9. Pfettenmontage


Bevor die Dachpfetten eingesetzt werden, zeichnen Sie an diesen die Überstände nach vorn und hinten an. Die Überstände entsprechen denen der letzten Seitenwandbohlen.
Jetzt können Sie die Dachpfetten in die Aussparungen im Giebel einsetzen und nach dem angezeichneten Überstand ausrichten.
Im Anschluss sind die Dachpfetten, mit je Auflage 2 Spax (90 mm), zu befestigen. Die Schrauben sind schräg einzudrehen und die Schraubenköpfe zu versenken.
Die Dachpfettenoberkante muss mit der Giebeloberkante genau bündig sein, evtl. muss leicht übergehobelt werden.

10. Dachbretter nageln


Zuerst werden die Giebel ausgerichtet. Halten Sie dazu eine Richtlatte an die Giebelwand und prüfen die Flucht.
Mit dem Nageln der Dachbretter wird auf einer Giebelseite mit der Nutseite des Brettes bündig zu den Pfettenenden angefangen. Die angefaste Brettseite hat nach unten zu zeigen.
Je Brettauflage werden 2 Stück Nägel (50 mm) schräg zueinander eingeschlagen. Bei Dachbrettern, die auf den Giebelkanten aufliegen, sind entsprechend mehr Nägel zu verteilen.
Achten Sie auf einen gleichmäßigen Überstand der Bretter an der Traufseite.
Die letzten Dachbretter müssen angepasst werden, d.h. Sie müssen diese auf Breite zuschneiden.

11. Unterschlagleisten montieren


Die Unterschlagleisten für die Traufe werden mit 35 mm Spax von unten an den traufseitigen Überstand der Dachbretter geschraubt. Der Schraubenabstand sollte ca. 35 cm betragen.
Die Unterschlagleiste muss mit den Hirnenden der Dachbretter bündig abschließen.

Hinweis: Die Unterschlagleisten können auch als geteilte Länge vorliegen.

12. Traufbretter montieren


Die Traufbretter werden mit 35 mm Spax an die Traufe geschraubt.
Der Schraubenabstand sollte ca. 35 cm betragen.

Hinweis: Die Traufbretter können auch als geteilte Länge vorliegen.

13. Dacheindeckung

Joda® liefert zu jedem Haus ab der Standardserie Dachpappe mit. Diese ist nur als Ersteindeckung vorgesehen!
Wir weisen darauf hin, dass auf diese Deckung eine 2. Lage Dachpappe oder Bitumenschindeln aufzubringen ist, um die Dichtheit des Daches zu gewährleisten.
Mit dem Verlegen der mitgelieferten Pappe wird an der Traufseite begonnen.
An der Traufseite muss die Pappe ca. 2 cm überstehen, damit das Wasser abtropfen kann und nicht unter die Pappe kriecht. Die Überlappung der einzelnen Bahnen muss mindestens 10 cm betragen.
Genagelt wird im Abstand von mindestens 15 cm. Die Firstbahn wird zum Schluss genagelt.
Hinweis: Je nach Dachlänge kann es auch vorkommen, dass die einzelnen Dachpappbahnen in der Länge gestoßen werden müssen.

13.1 Schindeleindeckung

Von Joda® können Sie gegen Aufpreis auch Bitumenschindeln in den Farben Rot, Grün oder Anthrazit erhalten. Die Schindeln werden auf die Dachpappe genagelt.
Das folgende Schema veranschaulicht die Verlegung. Beachten Sie, dass an der Traufe mit einer verkehrt herum (Auskerbungen zum First zeigend) gelegten Schindelreihe begonnen wird.
Darauf wird dann erst die eigentliche Deckung gebracht.

14. Ortgang

Die Ortgangverkleidung besteht aus mehreren teilen. Zuerst sind diese vorzumontieren. Die Abdeckleisten werden mit Spax (35 mm) auf die Windfedern geschraubt.
Nach vorn sollte die Abdeckleiste ca. 5 cm vorstehen..
An der Windfederseite mit Schmiege, muss die überstehende Abdeckleiste auch auf Schmiege geschnitten werden. Die Ortgangverkleidung sollte vor der Montage gestrichen werden (Voder- und Rückseite).
Hinweis: Bei Aktionshäusern sind die Ortgangverkleidungen in gerader, nicht in geschweifter Ausführung.

Wenn die Ortgangbretter vormontiert sind, können diese am Haus befestigt werden. Dafür werden 60 mm Spax verwendet, die in die Dachpfettenüberstände der letzten Seitenwandbohlen geschraubt werden. Zum Schluss werden die Blenden an der Ortgangstoßfuge befestigt. Dazu muss die Abdeckleiste an dieser Stelle ausgeklingt werden. Zum Befestigen werden Spax (35 mm) verwendet.

15. Fußboden


Die bei den Häusern aus unserer Standardserie mitgelieferten Fußbodendielen sind bereits auf Fertiglänge geschnitten. Verlegt wird der Fußboden von einer Giebelseite zur anderen. Achten Sie darauf, dass die sauber ausgehobelte Brettseite nach oben zeigt. Die Fußbodendielen dürfen an den Wänden nicht stramm anliegen, da sonst die Dielung knarrt. Lagen Sie sich dazu am besten einen Pappsteifen als Abstandsmaß auf einer Seite zwischen Wand und Hirnholzseite der Dielen.
Genagelt wird mit Flachkopfnägeln, ca. 50 mm lang. An den Brettenden und dann jede zweite Brettauflage, werden 2 Nägel, leicht schräg zueinander, eingeschlagen, jede weitere Auflage, 1 Nagel.
Die Nutseite des ersten Brettes hat zur Wand zu zeigen. Das letzte Brett muss eingepasst werden, d.h. Sie müssen es auf Breite zuschneiden.
Wir raten Ihnen, vor der eigentlichen Montage der Dielen, diese zumindest von der Unterseite mit einem holzschützenden Anstrich zu versehen.

Wenn die Dielen verlegt sind, werden die Fußleisten montiert. Diese werden als Meterware mitgeliefert und müssen in den Wandecken auf 45° Schmiege geschnitten werden. Zum Befestigen werden Spax 35 mm verwendet.

16. Windsicherung

Joda® liefert zu jedem Blockhaus einen Satz Windsicherungen, die die Standfestigkeit Ihres Hause erhöhen.
Beachten Sie unbedingt die Montagehinweise, um ein einwandfreies Funktionieren der Windsicherung zu gewährleisten.
Die Windsicherung besteht aus 2 Teilen, der Windsicherung und einer Dreieck-Deckleiste.

Achtung: Die Windsicherungen liegen immer paarweise vor, linke und rechte Ausführung!


Die obere Befestigung hat in der 1. Giebelbohle zu erfolgen.
Die Befestigung erfolgt mit Schrauben Ø 6 mm. Im Bohrungsbereich werden Spax verwendet und im Langlochbereich KBS-Schrauben. Die Schrauben im Langlochbereich müssen im unteren Drittel des Langloches angeordnet werden und dürfen nur "handfest" angezogen werden, damit sich das Haus noch "setzen" kann.
Zwischen Fundament und Bohle, in der die Windsicherung anfängt (in der Regel die zweite Bohlenschicht), ist eine Verbindung, z.B. mit Betonflachstahlankern, herzustellen. Je Hausecke wird eine Verankerung benötigt.
Betonflachstahlanker und dazugehörende Befestigungsmittel gehören nicht zum Lieferumfang.
(zur Verankerung, siehe auch Fundamentplan)

17. Tür- und Fensterdeckleisten


Die Deckleisten verdecken die Dehnungsfugen, die den Setzungsvorgang des Hauses ausgleichen.
Sie werden innen und außen am oberen Fenster- bzw. Türrahmen mit 35 mm Spax angeschraubt.
Der Spalt darf nicht durch Leisten o.ä. ausgefüttert werden.
Nehmen Sie später, beim Streichen des Hauses, diese Deckleisten noch einmal ab und streichen die Deckleisten auch von hinten.

Querschnitt


18. Tür- und Fensterbeschläge montieren


Tür:

Die Joda®-Blockhaustüren sind mit Sicherheitsschloss und Einbauzylinder ausgestattet.
Die Tür-Schlösser und Schließbleche sind bereits montiert.
Als erstes stecken Sie bei geöffneter Tür den Einbauzylinder in das Schloss, schließen einmal herum und ziehen den Schlüssel ab.
Anschließend schrauben Sie die Gewindeschraube durch die Schlossblende im Türpfalz in den Einbauzylinder.
Jetzt erst werden die Drückerschilder angehalten, die Türdrücker durchgesteckt und die Drückerschilder mit 16 mm Spax befestigt.
Sollte die Tür oben oder unten im Falz anlaufen, oder nicht ganz dicht schließen, so haben Sie die Möglichkeit, dieses durch Hochdrücken des Türrahmens an einer Ecke, beziehungsweise durch herein- oder herausdrehen der Türbänder zu korrigieren.
Wenn die Tür genau ausgerichtet ist, werden im unteren Drittel je zwei Spax (60 mm) durch die Türzarge in die Blockbohlenhirnkanten geschraubt, um die Tür zu fixieren.

Fenster:

Die Fensterbeschläge sind bis auf die Fensterolive bereits montiert. Die Fensterolive wird mit zwei Spax (16 mm) befestigt.
Sollte der Vierkantstift nicht weit genug herausragen, so kann dieser mit einer Zange noch etwas herausgezogen werden.
Laufen die Fensterflügel im Rahmen an, so kann dieser auch hier, durch herein- oder herausdrehen der Einbohrbänder koriigiert werden.

Terrassenmontage

(gilt nur bei Haustypen mit Terrasse)
Die Abbildung zeigt die 1,50 m Standardterrasse. Besonderheiten anderer Joda® Terrassen, entnehmen Sie bitte dem beigefügten Montageplan.

Die Terrasse bauen Sie erst auf, wenn das Haus Rohbaufertig ist. Dazu verlegen Sie die Balken und stecken die Vorder- und Seitenwände zusammen.
Beachten Sie, dass die letzten Seitenwandbohlen ohne Feder sind. Zur Anbindung der Terrasse an das Haus, sind die Verbindungsbretter vorgesehen, die innen und außen an die Terrassenwand beziehungsweise an den Blockbohlenüberstand der Hausseitenwandbohlen angeschraubt werden.
Dazu werden mit einem 8 mm Bohrer die Verbindungsbretter samt Blockbohlen durchbohrt und mit je vier Schlossschrauben verbunden.
Jetzt werden die Terrassenwände ausgerichtet und mit einigen Spax, die Sie schräg von innen in die Bodenhölzer schrauben, gegen Verrutschen gesichert.
Anschließend werden die u-förmigen Abdeckprofile auf die Bohlenüberstände im Terrasseneingangsbereich geschraubt. Die Terrassendielen sind vor der Montage von oben und unten mit Holzschutzmittel zu streichen. Sie sind ohne Nut + Feder und werden auf ca. 5 mm Spalt verlegt. Der Spalt dient dem Ablauf von Regenwasser und verhindert ein Hochquellen der Dielen. Im Anschluss wird die Füllleiste im Terrasseneingang vor die Hirnholzseite der Terrassendielen genagelt.

Anstich - Pflegeplan

Ihr Joda® Blockbohlenhaus ist aus bestem Holz gefertigt und sollte deshalb auch entsprechend gegen Fäulnis und Pilzbefall geschützt werden, damit Sie lange Freude an Ihrem Haus haben.
Damit Sie Ihr Haus mit einem Anstrich Ihrer Wahl versehen können, werden alle Holzteile, mit Ausnahme der kesselhochdruckimprägnierten Hölzer im Fußbodenbereich, unbehandelt ausgeliefert. Der Außenanstrich sollte gleich nach der Montage mit einer pigmentierten offenporigen Holzschutzlasur erfolgen. Die offenporigen Holzschutzlasuren lassen Schlagregen abperlen, gewährleisten aber trotzdem einen Wasserdampfaustritt beim Trocknen des Holzes.
Achten Sie bei der Wahl der Holzschutzlasur, dass diese Wirkstoffe gegen Fäulnis, Pilze und holzzerstörende Insekten besitzt und das RAL-Gütezeichen trägt.
Bei Holzschutzlasuren können Sie unter verschiedenen Farbtönen wählen. Verwenden Sie auf keinen Fall farblose Lasuren für außen. Diese bieten einen zu geringen Schutz gegen Verwitterung durch UV-Einwirkung (Zersetzung des Lignins im Holz). Wir empfehlen den Erstanstrich mit einer hellen Kiefern- oder Pinienlasur vorzunehmen, da das Holz von allein nachdunkelt. Optisch sehr gut wirkt ein farblich dunkleres Absetzen bestimmter Bauteile, wie z.B. Tür- bzw. Fensterblenden und Windfedern, zum sonst heller gehaltenen Haus. Der Außenanstrich sollte nach ca. 8 bis 10 Wochen wiederholt werden, wenn sich das Haus
etwas gesetzt hat.
Tragen Sie besonders im Hirnholzbereich die Lasur sättigend auf, da das Holz quer zur Faser ein besonders hohes Wasseraufnahmevermögen besitzt.
Je nach Witterungsbeeinflussung, im Regelfall aller 2 Jahre, sollte das Haus von außen nachbehandelt werden. Vergessen Sie nicht, Fensterkreuze und Deckleisten auch von hinten zu streichen.
Streichen Sie immer im Maserungsverlauf und immer lang durchgehend, ohne Absätze, ansonsten entstehen dunklere Ansatzflecken, die sehr unschön aussehen. Das Gleiche gilt für evtl. Schleifarbeiten - immer in Maserungsrichtung schleifen - und kein grobkörniges Schleifpapier verwenden.
Innenwände und Decken können mit Flüssigwachs oder mit für Innenräume zugelassenen Holzschutzlasuren behandelt werden.
Vergessen Sie nicht, Fenster und Türen von innen, außen und im Falzbereich gründlich zu behandeln. Diese Bauteile bestrafen eine Nachlässigkeit sofort mit unschönen Flecken durch Regen- und Kondenswasser, welches von den Scheiben läuft, die man auch nicht wieder wegbekommt.
Zu den verschiedenen am Markt angebotenen Anstrichmitteln, lassen Sie sich bitte im Detail vom Fachmann beraten.

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